China und EU diskutieren über Mobilität in der Bildung

Wie geht es mit Austauschprogrammen wie Erasmus+ nach der Krise weiter? Und wie kann der Austausch von Studierenden, Lehrenden und Forschenden zukünftig aussehen? Das haben am Dienstag beim fünften Mensch-zu-Mensch-Dialog Entscheider und Menschen aus der Praxis aus China und der EU diskutiert.

Aus der Froschperspektive fotografierte rote, chinesische Lampions vor blauem Himmel.

Einig waren sich beide Seiten darüber, dass der Bildungssektor zukünftig widerstandsfähiger werden müsse. Eine Förderung der Mobilität von angehenden und bereits Forschenden zwischen der EU und China soll zukünftig weiter gefördert werden. Dazu sollen das Erasmus+-Programm sowie Stipendien der chinesischen Regierung weiterentwickelt werden und ggf. weitere Gelder investiert werden, um diese Programme zukünftig bekannt zu machen.

Damit soll besonders talentierten Wissenschaftlern die beste Förderung zukommen. Neben der Forschung standen auch Kulturfragen und Sportpartnerschaften auf dem Plan, auch diese sollen zukünftig weiter gefördert werden, ebenso wie Jungendpartnerschaften im Bereich Klimawandel. Hier soll der Gedankenaustausch zwischen europäischen und chinesischen Jugendlichen unterstützt und vorangetrieben werden. Der nächste Dialog wird – Stand heute – im Jahr 2022 in China stattfinden.

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