Abkommen mit China soll Copyright regeln

China so: Lieber gut kopiert, statt schlecht selbst gemacht. Das steht zumindest in vielen Bereichen für Produkte aus China. Die EU und das asiatische Land haben heute ein Abkommen unterzeichnet. Damit sollen europäische und chinesische Produkte vor Nachahmung geschützt werden.

Aus der Froschperspektive fotografierte rote, chinesische Lampions vor blauem Himmel.

100 europäische geografische Angaben in China und 100 chinesische geografische Angaben in der EU sollen damit vor Nachahmung und widerrechtlicher Aneignung geschützt werden. Dieses Abkommen soll auf beiden Seiten Vorteile für den Handel bringen.

Außerdem soll es Verbraucherinnen und Verbraucher mit neuen Qualitätsprodukten bekannt machen. Es ist im November 2019 schon einmal unterzeichnet worden. Aus EU-Sicht sind Produkte wie Champagner, Käsesorten, Irischer Whiskey oder Münchner Bier, geschützt. Aus chinesischer Sicht sind es Reis-, Tee- und Ingwersorten.

Spannend ist übrigens auch unser Beitrag “Gerneration “Lockdown”: Probleme nicht erst durch Corona-Krise” oder unser Treffpunk “Das gibt’s doch gar nicht“, wo wir über aktuelle Forschungsprojekte in der EU berichten.