Weniger Verkehstote, aber noch nicht am Ziel

Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Schwerverletzten und Verkehrstoten bis 2030 zu halbieren. Die vorläufigen Zahlen aus dem Jahr 2025 zeigen jetzt; es gibt noch was zu tun. In Deutschland sind die Zahlen leicht gestiegen, von 33 auf 34 Tote pro Million Einwohner. EU-weit gab es einen leichten Rückgang. Gemeldet wurden etwa 19.400 Todesfälle, 580 weniger als im Jahr zuvor. Die EU-Kommission verfolgt mehrere Ansätze, um das Ziel für 2030 zu erreichen, hat uns Birgit Schmeitzner von der deutschen Vertretung der EU-Kommission gesagt.

Blick von oberhalb auf eine dreispurige deutsche Autobahn, auf der mehrere Fahrzeuge unterwegs sind.

„Zum Beispiel geht es darum, die Fahrzeuge sicherer zu machen, das können europäische Standards für eine automatische Notbremsung sein oder auch der Fahrspurassistent. Dann verbessern wir den Zustand der Straßeninfrastruktur, da geht es dann um so Sachen wie sichere Kreuzungen und Radwege. Und dazu kommen noch, ich würde mal sagen, softere Dinge, Sensibilisierungskampagnen, die sich an die Verkehrsteilnehmer richten. Dann Unterstützung natürlich für Forschung und ganz schön auch etwas sehr Greifbares, jährliche Auszeichnungen für Projekte, die die Straßen sicherer machen.“

Während in Deutschland die Zahlen leicht gestiegen sind, gab es in Estland und Griechenland zwischen 2024 und 2025 deutliche Rückgänge um 38 und 22 Prozent. Laut EU-Kommission sind die Daten noch teilweise unvollständig, doch es zeichnet sich ab, dass Belgien, Bulgarien, Dänemark, Polen und Rumänien derzeit auf dem Weg sind, das Ziel von 50 Prozent weniger Verkehrstoten und Schwerverletzten bis 2030 zu erreichen.