EU schickt Notstromaggregate in die Ukraine

Die ganz schlimme Kälte von bis zu minus 20 Grad ist laut den Wettervorhersagen für die Ukraine in den kommenden Tagen nicht mehr zu erwarten. Doch es bleibt in weiten Teilen eisig, mit Temperaturen deutlich unter null Grad in der Nacht. Was macht man da ohne Strom und Heizung? Die Menschen versuchen sich mit viel Kleidung und Decken zu helfen. Die EU-Kommission schickt Notstromaggregate.

UkraineEU/Lukasz Kobus

Pin symbolising solidarity with Ukraine

„Wir haben weitere Reserven aus RESC-EU mobilisiert. Knapp 450 Generatoren sind bereits auf dem Weg in die Ukraine. Sie werden Krankenhäuser und Notunterkünfte mit Strom versorgen und Notheizstellen beheizen, wo Wärme und Unterstützung statt Kälte und Dunkelheit geboten werden.“
Der Vorwurf geht in Richtung Moskau. Im Angriffskrieg gegen die Ukraine wird Russland vorgeworfen, gezielt die Energie-Infrastruktur in der Ukraine zu zerstören. Dadurch müssen die Menschen im Winter ohne Heizung und Strom klarkommen. Auch die Wasserversorgung ist immer wieder gestört. Die Generatoren, die die EU am vergangenen Freitag auf den Weg geschickt hat, werden vor Ort in Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Roten Kreuz an die am stärksten betroffenen Gemeinschaften verteilt. Aus Litauen kam ein ganzes Kraftwerk.

„Seit Beginn der russischen Aggression haben wir fast 10.000 Generatoren geliefert, und nicht nur diese. Im Rahmen der größten und komplexesten Operation des Europäischen Katastrophenschutzmechanismus haben wir das gesamte Kraftwerk von Vilnius demontiert und verlegt, um die ukrainische Energieversorgung wiederherzustellen. All dies trug dazu bei, dass die Menschen es warm hatten und sich die Lebensbedingungen von mindestens neun Millionen Ukrainern verbesserten.“

Im Februar 2026 jährt sich der Krieg in der Ukraine zum vierten Mal.