Schneller handeln gegen KI-Deepfakes und sexuelle Ausbeutung in den Sozialen Medien. Zu dieser Forderung könnte es in der kommenden Woche im EU-Parlament kommen. Die EU-Abgeordneten haben am Dienstag Grok auf der Agenda stehen. Denn der KI-Chatbot der Social Media-Plattform X macht u.a. die Erstellung sexuell expliziter Bilder von Frauen und Kindern einfach möglich. Das hatte in einigen Ländern für Empörung und Verbote gesorgt.

Das EU-Parlament könnte die Kommission auffordern, auf Grundlage des Gesetzes über digitale Dienste (DSA) und des Gesetzes über Künstliche Intelligenz entschlossener gegen die Erzeugung illegaler KI-Inhalte vorzugehen. Die EU-Kommission hat Grok auf dem Schirm. X wurde aufgefordert, alle Dokumente im Zusammenhang mit dem KI-Chatbot bis Ende 2026 aufzubewahren, während Ermittlungen laufen. Was die EU-Kommission nach eigenem Bekunden nicht tun will, ist Grok in der EU zu verbieten.
„Das nicht unsere bevorzugte Option. Wir sind nicht hier, um Plattformen zu sperren, wir sind nicht hier, um den EU-Bürgern zu sagen, welche Plattformen oder KI sicherer ist, oder sie besser nutzen sollten. Unsere Absicht ist, jede Plattform zu zwingen, ihr eigenes Haus in Ordnung zu halten. Solche Inhalte zu generieren ist inakzeptabel und illegal in der EU. Also muss X dafür sorgen, dass über Grok nicht sowas generiert wird.“