Wenn Social Media Plattformen Kinder nicht schützen, müssen wir unsere Kinder schützen. Doch wie genau soll das aussehen? Lilli ist 13 und zu Verboten sagt sie:
„Ja, also bei so kleinen Kindern, keine Ahnung, erste, zweite Klasse, da ist es ja schon besser, weil irgendwann hängen die ja mal nur noch am Handy. Und konzentrieren sich auch nicht auf ihr Umfeld und so. Ich finde, dass es schon eher auf der weiterführenden Schule erlaubt werden sollte.“
EU/Etienne Ansotte Ursula von der Leyen,
In Kopenhagen war jetzt „Unsere Kinder und Familien im Zeitalter der KI schützen“ das Thema auf einem Gipfel. Diskutiert wurde zu Fragen wie, wie Regierungen, die Industrie und die Zivilgesellschaft Künstliche Intelligenz sicherer und entwicklungsgerechter für Kinder gestalten können. Für Lilli ist KI…
„…jemand, der mir hilft, zu lernen, oder Sachen zu verstehen. Oder auch mal, wenn ich Langeweile habe, dass er mir sagt, was ich machen kann, oder Vorschläge macht.“
Und KI-gemachte Inhalte glaubt Lilli zu erkennen…
„Ja, wenn so Bilder dargestellt werden… also entweder sehen die richtig unrealistisch aus, oder halt so…entweder hat ne‘ Person drei Finger oder so.“
Was Lilli der KI nicht sagen würde, sind persönliche Dinge.
„Ich würde sagen, dass man das halt nutzen kann, aber jetzt halt nicht so viele eigene Sachen, also Name, Geburtstag, oder Alter, oder auch Bilder der KI nennen.“
Für die Sicherheit der Kinder online sind vor allem die Plattformen verantwortlich, hat EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen in Kopenhagen gesagt.
„In Europa ist jeder, der ein Produkt entwickelt, für dessen Sicherheit verantwortlich. Autohersteller müssen ihre Fahrzeuge sicher machen. Wir erwarten von Kindern nicht, ihre eigenen Sicherheitsgurte zu entwerfen. Wir erwarten nicht von Eltern, zu Hause Airbags anzubringen.“