Ich sage: seltene Erden, Uran, Gold, Platin, Zink, Kupfer und vieles mehr. Und Donald Trump sagt:
„Gerade jetzt ist Grönland umringt von russischen und chinesischen Schiffen. Wir brauchen Grönland aus nationalen Sicherheitsgründen. Dänemark schafft das nicht. (…) Die EU weiß, dass wir es haben sollten.“
Holger Winkelmann | Euranet Plus Die Bodenschätze in der Arktis haben schon lange internationale Begehrlichkeiten geweckt. Doch als Selbstbedienungsladen dürften sich die Grönländer nicht sehen. Wir auch nicht, heißt es sinngemäß von der EU-Kommission.
„Grönland ist autonom. Und natürlich sind Länder aus vielen Gründen interessant, aber das sollte kein Interesse über Geschäftsinteressen hinaus wecken. Nichts, über das hinaus.“
Auch wenn Grönland kein EU-Mitglied ist; als autonomes Gebiet des Königreichs Dänemark genieße Grönland auch die Unterstützung der EU.
„Und jede Statusänderung entscheiden nur die Grönländer und Dänen. (…) Wir erwarten von all unseren Partnern, die Souveränität und territoriale Integrität zu respektieren, und die internationalen Verabredungen einzuhalten.“
Da muss mehr von der EU kommen, heißt es u.a. von den Grünen in Deutschland. Das, was Trump in Venezuela gerade getan hat, habe vor allem eines wieder mal unterstrichen, sagt Grünenchef Felix Banaszak.
„Europa wird in dieser veränderten Weltordnung eine andere Rolle einnehmen müssen, wenn es noch eine Rolle einnehmen will.“
Wehret den Anfängen warnt der Linken-Chef Jan van Aken. In Sachen Venezuela müsse die EU, müsse Deutschland dem US-Präsidenten gegenüber deutlich werden.
„Wenn wir jetzt mit Blick auf die Ukraine, oder brauchen wir den, das Ding durchgehen lassen, wie geht es denn weiter? Dann kommt Grönland, und kommt ah, wir brauchen ihn gerade für die Ukraine, lassen wir Grönland auch durchgehen. Was kommt dann? Panama-Kanal. Das heißt, man muss klare Kante zeigen.“