Was sind denn wohl unbemannte Zukunft(en)?! Europol, die europäische Polizeibehörde, bezeichnet mit „The Unmanned Future(s)“, die Polizeiarbeit mit unbemannten System. Und Europol hat untersucht, welche Auswirkung das auf die Arbeit der Strafverfolgung hat.
Amélie Förster, was sind die wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Bericht?
© European Union , 2016 / Source: EC - Audiovisual Service / Photo: Marzia Cosenza Der Bericht hebt hervor, dass unbemannte Systeme, wie Drohnen und Roboter, zunehmend in der Strafverfolgung eingesetzt werden. Diese Technologien werden immer zugänglicher und erschwinglicher, was sie sowohl für die Polizei als auch für Kriminelle attraktiv macht. Laut Europol könnten unbemannte Systeme zu einer verbesserten Situationskontrolle und Sicherheit beitragen, während sie gleichzeitig neue Sicherheitsbedrohungen durch kriminellen Missbrauch darstellen. Dass sie Integration von unbemannten Systemen in die Kriminalität bereits Realität ist, erklärt Catherine De Bolle, Executive Director von Europol, im Bericht.
Und wo sind die größten Herausforderungen bei der Integration dieser Technologien in die Polizeiarbeit?
Der Bericht nennt technische Begrenzungen und regulatorische Lücken als wesentliche Herausforderungen. Unbemannte Systeme haben oft eine begrenzte Autonomie und es fehlen klare Richtlinien für ihren Einsatz. Zudem steigt die Sorge vor der Nutzung durch kriminelle und terroristische Gruppen, um beispielsweise für Überwachungen oder Angriffe eingesetzt zu werden. Der Bericht von Europol betont die Bedeutung von Transparenz und öffentlichem Vertrauen in den Umgang mit diesen Technologien.