Verteidigungs-Aufbau während Friedensverhandlungen laufen

Während internationale Bemühungen zum Frieden in der Ukraine laufen, arbeitet die EU weiter an ihrer Verteidigungsbereitschaft. Dazu hat das EU-Parlament ein neues Gesetz verabschiedet. Es geht um gemeinsame Beschaffung und Produktion, um die Verteidigungsfähigkeiten zu verbessern und die Ukraine mit militärischer Hilfe zu unterstützen. Insgesamt stehen 1,5 Milliarden Euro bereit, davon gehen 300 Millionen Euro an die Ukraine. Währenddessen macht die Präsidentin des EU-Parlaments Roberta Metsola auch klar: Wir sind hoffnungsvoll und dankbar für einen neuen Anstoß zu Friedensverhandlungen zusammen mit den USA…

Daina La Lardic - Europäisches Parlament

„Aber in Europa wissen wir, dass es ein wahrer Frieden sein muss. Mit Würde, Gerechtigkeit und Freiheit. Und vor allem nach dem Prinzip: nichts über die Ukraine, ohne die Ukraine. Die nächsten Tage sind entscheidend. Ich weiß, dass wir alles tun werden, um diesen so schwer fassbaren Frieden zu erreichen, den wir immer wollten.“
Bundeskanzler Friedrich Merz hat nach den Friedensgesprächen in Genf gestern mit dem Präsidenten der Ukraine Selenskyj telefoniert, um sich über nächste Schritte in den Friedensverhandlungen auszutauschen. Denn, so hatte Merz beim G20-Treffen in Johannesburg am vergangenen Wochenende klar gemacht: Je nachdem, wie dieser Krieg ausgeht, wird das Auswirkungen auf die Sicherheit Europas haben. Deswegen engagieren wir uns dabei so stark.