Europol gibt Tipps fürs Onlineshopping

Heute geht’s ums Thema Onlineshopping. Weihnachten steht so langsam, aber sicher in den Startlöchern. Das Geschenkekaufen ist in diesem Jahr ein bisschen anders als sonst. Besonders in den Innenstädten läuft das Weihnachtsgeschäft schon langsam an. Aber auch im Netz! Und das Geschäft lassen sich auch Cyber-Kriminelle natürlich nicht einfach so entgehen. Amélie Förster aus dem Euranetplus-Team, was hat die Europäische Polizeibehörde für uns für Tipps auf Lager?

Detailaufnahme einer modernen Computertastatur und der dazugehörigen Mouse in weiß von Apple.

Mit ihrer Kampagne #BuySafePaySafe stellt Europol ein paar goldene Regeln fürs Online Shopping auf. Dazu zählen zum Beispiel sogenannte „Trusted Sources“ also Marken oder Shops, die man schon kennt. Ist doch mal ein Shop dabei, den man nicht kennt, sollte man Bewertungen lesen und das Rating checken. Ist der Shop vertrauenswürdig in dem man das Wunschprodukt gefunden hat, dann geht’s auch schon ans Bezahlen. Europol rät: Immer Zweimal nachdenken, bevor man bezahlt! Und: Sicheres Zahlungsmittel nutzen, zum Beispiel eine Kreditkarte, diese bieten häufig einen Käuferschutz an! Außerdem sollte man Kartendetails wie die PIN oder Kartennummer niemals per E-Mail preisgeben.

Was kann ich als Einzelhändler machen, wenn ich in diesem Jahr das erste Mal mit dabei bin? Durch Corona haben ja viele Händler den Schritt ins Netz gewagt. Da muss man sich ja auch vor Betrügern schützen.

Das stimmt, durch den Onlineverkauf ergeben sich für die stationären Shops große Chancen, aber auch Gefahren. Europol und das österreichische Bundeskriminalamt haben deshalb die Kampagne #SellSafe ins Leben gerufen. Auch hier geht’s natürlich ums Geld. Kartenverarbeiter bieten hier beispielsweise Beratung für Händler an, welches Zahlungsmittel besonders sicher und für den eigenen Onlineshop geeignet ist. Auch bei den Lieferservices sollte man sich gut informieren und bereits vorab klären, wie der Verlust eines Pakets abgesichert ist.

Aber die Sicherheit fängt ja bereits auf der Website, mit dem eigenen Online-Shop und den Mitarbeitern an. Klar ist: die Passwörter zum Shop sollten sicher sein! Aber da ist noch mehr, was ihre Mitarbeiter wissen müssen und deshalb stellt Europol eine Anzahl an Materialien bereit, mit denen die Mitarbeiter geschult werden können, zum Beispiel zum Thema Malware oder Cyber-Betrug. Ist der Shop sicher, stehen auch dem Black Friday und dem Cyberweekend Ende des Monats nicht mehr im Weg.

Mehr Nachrichten rund um Europol gibt’s auch bei uns. Zum Beispiel diese Nachricht aus der letzten Woche: “Europol auf der Suche nach Hassrednern im Netz“!