Erst Sachsen-Anhalt, jetzt Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Rechts und Links weit vorn, die Mitte wankt und kollabiert. Wer sich dieser Tage nach den Wahlen in den internationalen Medien umschaut, liest vor allem ein Wort: Desaster! Und das gilt vor allem für eine Partei und einen Mann.
„Ich weiß, dass (…) die Bundespolitik eine große Rolle gespielt hat, auch meine Person. Die Wahlergebnisse, und die Gründe für diese Wahlergebnisse, reichen aber weit über meine Person hinaus.“
Es gebe auch keine Personaldebatte in der CDU um den Parteivorsitzenden und Bundeskanzler Friedrich Merz, sagt Friedrich Merz. Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD stehe.
„Wir sind gemeinsam entschlossen, den historischen Aufgaben, denen sich unser Land unser Land gegenübersieht, gerecht zu werden.“

Doch wie? Das fragt sich auch das Ausland.
„Diese Zweifel erreichen mich von Kolleginnen und Kollegen aus der Europäischen Union, von vielen Investoren, die mich schon seit Wochen fragen, was ist da eigentlich in Deutschland los?“
Die Mitte Europas ringt um die politische Mitte. Den Gewinnern rechts und links sagt Friedrich Merz:
„Die Extremisten suggerieren, dass es einfache Lösungen gibt. Aber jeder, der einmal regiert hat weiß: es gibt keine einfachen Lösungen.“