Partnerschaft mit Kanada

Der Partnerschaftsantrag durch die EU ist gemacht, und er hat nicht nein gesagt. Kanadas Premierminister Mark Carney hat bei seiner Rede im EU-Parlament von einer „Allianz für die Zukunft“ zwischen der EU und Kanada gesprochen. Um Details zu besprechen, sei der EU-Kanada-Gipfel Ende Oktober in Montreal eine gute Gelegenheit, sagt Parlamentspräsidentin Roberta Metsola. Die Themen reichen…

„…von kritischen Rohstoffen, Energie, Konnektivität, zu KI, Bildung, Verteidigung und die arktischen Regionen sowie der Hohe Norden.“

Nahaufnahme des Sternenkreises auf einer EU-Flagge.

In Zeiten, in denen auf globaler Ebene viele Mitspieler die Karten neu legen wollen, sei ein Bündnis auch wichtig, um die eigenen Werte und Souveränität zu bewahren. Nicht um einen dritten Block zu kreieren, der mit den Großmächten konkurriert, so Mark Carney.
„Ich bin hier, Kanada ist hier, weil wir gemeinsam die Fähigkeit haben, unsere Zukunft zu bestimmen. Das erfordert die Bündelung einiger unserer Kräfte, um unsere strategische Autonomie zu stärken.“

Wie die Zusammenarbeit letztlich genannt werde, sei für ihn nicht relevant sagt Carney. Was zähle, sei der Inhalt einer engen partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

„Kanada ist nicht in der Position, und strebt es auch nicht an, Vollmitglied der Europäischen Union zu werden.“.

Auf die Reaktion von US-Präsident Donald Trump:

„Wenn sie das tun und ich das auch nur im Geringsten als feindseligen Akt betrachte, werde ich sehr hohe Zölle verhängen oder den Handel mit Europa einstellen.“

Sagt der kanadische Regierungschef:

„Es geht ums Aufbauen. Unsere Fähigkeiten zu kombinieren, ist etwas fundamental Positives. Es wird Europa stärken. Es wird Kanada stärker machen. Und für Kanada gesprochen: Es wird Kanada zu einem besseren Partner für die Vereinigten Staaten machen.“