Lahbib fordert finanzielle Aufstockung der Waldbrandbekämpfung

Eine Lehre aus den vergangenen Monaten ist: es braucht mehr als Solidarität, um Waldbränden, Dürren und Hitzewellen zu begegnen. Im Umweltausschuss des EU-Parlaments hieß es jetzt:

„Der Klimanotstand ist kein Ausnahmephänomen mehr. Er ist eine strukturelle Realität. Unsere Reaktion muss daher ebenfalls strukturell sein: Sie darf sich nicht auf Notfallmaßnahmen beschränken, sondern muss den Schwerpunkt auf Prävention, Vorsorge und Resilienz legen.“

Doch das kostet Geld. EU-Kommissarin Hadja Lahbib hat im Umweltausschuss u.a. gefordert, dass die Kapazitäten aufgestockt werden müssen.

EU//Christophe Licoppe

Hadja Lahbib

„Der nächste EU-Haushalt wird entscheidend dafür sein, die zusätzlichen Mittel zu sichern, die im ursprünglichen Rettungskonzept von 2019 für weitere Hubschrauber vorgesehen waren – zusätzlich zu den bereits in der Beschaffung befindlichen Maschinen. Es ist an der Zeit, dies auch tatsächlich umzusetzen. (…). Die Risiken verändern sich rasch, und wir brauchen einen Ansatz, der dieser Entwicklung gewachsen ist. Genau diese Frage müssen wir in den anstehenden Verhandlungen über den EU-Haushalt für den Katastrophenschutz beantworten. Ja, Vorsorge kostet Geld, doch mangelnde Vorsorge kostet weitaus mehr – an Menschenleben, an Häusern und vielem mehr. Wir können diese Lektion nicht Jahr für Jahr aufs Neue lernen müssen.“