Wenn Katastrophen zuschlagen, ist eines besonders wichtig: koordinierte Hilfe. In der EU ist das EU-Notfallzentrum dieser wichtige zentrale Knotenpunkt. Das ERCC ist 24/7 im Einsatz, um die teilnehmenden Staaten im Notfall zu unterstützen.
„Wenn ein Land um Hilfe bittet, wird aus dem Hilferuf innerhalb von Stunden ein Einsatz.“
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich jetzt bei Ihrem Besuch im EU-Notfallzentrum selbst ein Bild davon gemacht, was im ERCC bei Erdbeben, Überschwemmungen, terroristischen Anschlägen oder Krankheitsausbrüchen zu tun ist. In diesem Jahr waren es vor allem die vielen Waldbrände, die sich schon seit April durch viele EU-Staaten gefressen haben.
EU Ursula von der Leyen erhält diesjährigen Nachhaltigkeitspreis.
„Die Arbeit dieses Zentrums geht weit über die Waldbrände und weit über Europa hinaus. Bei einem Hantavirus-Ausbruch auf einem Schiff wurden Rückführungsflüge organisiert und medizinische Evakuierungsdienste mobilisiert. Als Erdbeben Venezuela erschüttertet haben, haben Sie den Einsatz von 750 Helfern und Experten aus 18 Ländern koordiniert. Als Kolumbien von einem Erdbeben getroffen wurde, hat Europa Zelte, Wasserfilter und lebenswichtige Hilfsgüter sowie Fachwissen vor Ort bereitgestellt. Und nach den verheerenden Überschwemmungen in Nepal – erst vergangene Woche, haben Sie die Hilfsmaßnahmen umgehend durch Copernicus-Kartierungen unterstützt.“
Das Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen ist das Herzstück des EU-Zivilschutzmechanismus. Wenn ein Land die Lage mit eigenen Kräften nicht bewältigen kann, kann es ein Hilfeersuchen im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens stellen.