Bildung soll oberste Priorität haben

Sechs, setzen hat die Pisa-Studie in diesem Jahr für viele Schülerinnen und Schüler in der EU ergeben. Und weil viele Schulen ebenfalls sehr schlecht abschneiden, erleben wir Demonstrationen und Proteste. Da kommt die EU-Kommission mit einem Bildungs- und Qualifizierungspaket. Denn auch in Brüssel weiß man:

„Jeder Dritte 15-jährige schneidet bei zwei wichtigen Grundkenntnissen schlecht ab- Lesen und Mathematik.“

Bild einer großen grünen, noch nicht beschrifteten Schultafel.

Das soll und darf nicht so bleiben, meint die zuständige EU-Kommissarin Roxana Mînzatu. Weder für die Schülerinnen und Schüler noch für die Wettbewerbsfähigkeit und die Gesellschaft. Deshalb müssten Bildung und Ausbildung oberste Priorität haben – überall. Lesen und Rechnen zu können sind aber noch längst nicht alle Grundkenntnisse, die es zu beherrschen gilt. Es geht natürlich um:

„Technologie und KI. Aber um Technologie, die den Lernprozess unterstützt, und Kinder schützt und stärkt. Im KI-Zeitalter ist menschliches Urteilsvermögen wichtiger denn je. Dafür benötigen wir im Bildungswesen bessere Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen.“

Dazu schlägt die EU-Kommission ein KI-Zertifikat ab dem Schuljahr 2027/28 vor.

„Es wird jungen Schülern helfen, zu verstehen, wie KI funktioniert. Zu überprüfen, was sie ihnen erzählt, Manipulationen zu erkennen, und zu wissen, wann sie ausschalten sollten.“

Mit dem Bildungs- und Qualifizierungspaket will die EU-Kommission beraten, unterstützen und Europäische Schulallianzen schließen. Es brauche mehr Unterstützung für Schülerinnen und Schüler genauso für Lehrerinnen und Lehrer.