Regionalpolitik braucht Flexibilität und Vereinfachung

Beim Bus fahren in der Stadt, auf Bauplakaten, oder auch beim Jugendprojekt im Stadtteil, die EU ist überall. Denn, wer genau hinschaut, sieht immer wieder den Hinweis: Gefördert durch die Europäische Union. Das ist die EU in den Regionen, das ist die EU-Kohäsionspolitik. In Brüssel ist gerade die Woche der Regionen gestartet.

Nahaufnahme des Sternenkreises auf einer EU-Flagge.

„Tausende Vertreter und Vertreterinnen aus den Regionen, Städten, von lokalen Behörden sind hier, zusammen mit Experten, Wirtschaftsvertretern und NGOs, um zu diskutieren und sich auszutauschen.“

Raffaele Fitto ist der zuständige EU-Kommissar. Er sagt, alles steht für die knapp 5000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen unter der Überschrift „Zukunft der Kohäsionspolitik“. Denn auch die Förderung der Regionen wird stark von den globalen Veränderungen beeinflusst. Das heißt auch, dass Gelder, die von der EU kommen, flexibel eingesetzt werden können müssen, um den neuen Prioritäten gerecht werden zu können. Das sei bislang auch schon geschehen, sagt Kommissar Fitto.

„Wohnen, Wettbewerbsfähigkeit, Verteidigung, Energie und Wasser. Die Rückmeldungen von vor Ort waren bemerkenswert. Fast 35 Milliarden Euro wurden umgeschichtet. Das hat uns gezeigt, dass Flexibilität und Vereinfachung der richtige Weg sind, um die Kohäsionspolitik zu modernisieren.“

Die Woche der Regionen dient auch dazu, sich über gute Projekte der Kohäsionspolitik, und die Menschen dahinter, auszutauschen, und die Arbeit anzuerkennen.

„Die besten Projekte werden mit den Regiostars ausgezeichnet.“
Die Regiostars werden in fünf Kategorien vergeben. Smart, Grün, Verbunden, Sozial und nah dran.