Wenn es um mehr Sicherheit für Kinder und Jugendliche im Internet geht, haben Experten und Politik ihre Empfehlungen und Meinungen geäußert. Es geht um Altersbegrenzungen und mehr Fürsorgepflichten der Plattformen. Aus Sicht der EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen sollen voraussichtlich im September Vorschläge für gemeinsame Lösungen in der EU auf den Tisch.
Maike Maier „Die Sicherheit von Kindern im Internet hat für uns oberste Priorität. Wir wissen, dass die Online-Risiken für Kinder keine Grenzen kennen und nicht an nationalen Entscheidungen der Mitgliedstaaten Halt machen. Daher halte ich es für sehr wichtig, die verschiedenen Vorschläge der Mitgliedstaaten genau zu prüfen, diese in unsere Arbeit einzubeziehen und anschließend – wie in der Europäischen Union üblich – einen Vorschlag zu unterbreiten, um das Vorgehen zu harmonisieren und eine gemeinsame Lösung zu finden.“
Was die Menschen in der EU erwarten, zeigt eine aktuelle Eurobarometer-Umfrage. Sie wollen, dass die EU mehr tut, um Kinder vor den Gefahren des Internets zu schützen. Und da ganz besonders die Gefahren durch Social Media. Die größten Sorgen bereiten den Befragten Cybermobbing und Belästigung.