Spätestens seit der Corona-Krise ist in der EU klar geworden, dass es zu viele Abhängigkeiten von Ländern außerhalb Europas gibt. Die Gesellschaften und die Wirtschaft haben in der Zeit der Pandemie deutlich Federn lassen müssen. Um die Schäden abzufedern, wurde NextGeneration EU aufgelegt. Die Mitgliedstaaten können EU-Zuschüsse und Darlehen über das Programm bekommen, um digitaler, umweltfreundlicher und widerstandsfähiger zu werden. Deutschland hat jetzt wieder Geld aus diesem Topf bewilligt bekommen, so ein Sprecher der EU-Kommission.

„Die Kommission hat den dritten Antrag in Höhe von 4,6 Milliarden Euro bewilligt. Das Geld soll einige Änderungen in Deutschland voranbringen. Über 155.000 Häuser und öffentliche Gebäude bekommen energieeffiziente Renovierungen, um Kosten und Emissionen zu senken. 40 staatliche Dienste sind online gegangen, und sollen helfen, Bürokratie für Bürger, Bürgerinnen und Unternehmen zu reduzieren. Und zusätzliche Förderung für Wasserstoff-Forschung soll Deutschland auf dem Weg zur klimaneutralen Wirtschaft helfen.“
Um Geld aus dem Aufbau-Programm Next Generation EU zu bekommen, müssen bestimmte Leitziele und Reformpläne umgesetzt werden. Die Aufbau- und Resilienz-Fazilität endet 2026. Die Mitgliedstaaten müssen deshalb alle noch ausstehenden Etappenziele und Zielwerte bis zum 31. August 2026 umsetzen und bis Ende September 2026 die letzten Zahlungsanträge einreichen.