Kommission arbeitet an der Initiative zur Anerkennung von Qualifikationen

Eigentlich gibt es in der EU ja die Freizügigkeit. Also jeder EU-Bürger, jede EU-Bürgerin sollte problemlos in einem andern EU-Land als dem Heimatland arbeiten können. Doch jetzt sagen wir mal: Diplom aus Rumänien, arbeiten in Deutschland und dann wird es oft kompliziert, weiß auch die zuständige EU-Kommissarin Roxana Mînzatu

Eingansschild der "Agentur für Arbeit".

„Die Anerkennung von Diplomen ist immer ein Thema. Es gibt Hürden, es dauert lange…“

Doch das soll in der EU deutlich einfacher werden. Die EU-Kommission arbeitet an der Initiative zur Anerkennung von Qualifikationen. Und dazu sind jetzt Meinungen gefragt. Welche Erfahrungen haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Arbeitgeber? Mit welchen Hindernissen haben sie zu kämpfen, wenn sie ihre Qualifikationen bei Arbeit und Einstellung über Grenzen hinweg anerkennen lassen? Die geplante europäische Initiative zur Übertragbarkeit von Qualifikationen untersucht Möglichkeiten zur Digitalisierung von Bildungsnachweisen. Auch die Transparenz von Qualifikationen und Kompetenzen soll verbessert, die Anerkennungsverfahren von reglementierten Berufen modernisiert werden. Und auch für Nicht-EU-Bürgerinnen und Bürger sollen die Verfahren vereinfacht werden. Die Initiative ist Teil der Union der Kompetenzen, die im März dieses Jahres vorgestellt wurde.