Shein muss transparenter werden

Online Werbeanzeigen für Blümchenkleider hier, und „Plastikschuhe“ da…Ich weiß nicht warum, aber der Algorithmus von Shein scheint im Hinblick auf mich, einen Schluckauf zu haben. Das will ich doch alles garnicht!…Vielleicht weiß Shein aber auch mehr über mich als ich selbst…. Die EU-Kommission will jetzt auf jeden Fall von Shein ganz viel mehr wissen.

„Die Kommission hat Shein als eine sehr große Onlineplattform unter dem Digital Services Act – DSA – eingestuft. Shein ist ein Online-Händler für Mode, der mehr als 45 Millionen Nutzer in der EU erreicht. Und nach der Einstufung muss Shein jetzt innerhalb von vier Monaten die strengsten Regeln des DSA einhalten.“

Das schließt ein, dass Shein, Online-Nutzer, auch Minderjährige, schützen muss. Es geht um illegale Inhalte und Produkte. Und darum, Risiken zu analysieren und zu verhindern. Das heißt auch, nachgemachten Waren, oder Produkten, die Gefahren darstellen, oder geistiges Eigentum verletzen, nachzugehen. Außerdem muss Shein Transparenz-Berichte vorliegen und unterliegt in der EU der Rechenschaftspflicht über sein Risikomanagement.

„Mit Shein hat die Kommission jetzt 23 Plattformen und Suchmaschinen als sehr groß nach dem DSA eingestuft. Aber ich möchte daran erinnern, dass seit Februar dieses Jahres alle Online-Plattformen dem DSA in der EU unterliegen.“

Und das heißt entsprechen, dass sie alle klare Bedingungen haben, und bei ihrer Anwendung sorgfältig, objektiv und verhältnismäßig handeln müssen. Und dass sie jährlich Transparenzberichte über ihre Verfahren zur Moderation von Inhalten veröffentlichen müssen.