Manche Meldungen klingen ja erstmal wie: In China ist ein Sack Reis umgefallen! Ja? Und?! Nun, das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten – kurz ECDC – interessiert sich sehr wohl für den Tod eine Mitarbeiterin eines Labors in Sibirien am 2. Oktober 2026. Genauso die Weltgesundheitsorganisation – WHO. Denn der Verdacht von Lungenpest steht im Raum. Die EU-Kommission hält sich bislang an die Standardantworten.
„We follow the Situation very closely.”
Also auch die EU-Kommission beobachtet die Situation sehr genau. Wir sind in Kontakt mit den Mitgliedstaaten und unseren Experten, so die Kommissionssprecherin.
„Momentan kann ich nichts über weitere Schritte sagen. Wir haben Russland bereits aufgefordert, zeitnah Informationen über diesen Vorfall in dem Labor in Sibirien zu teilen. Denn wir denken, dass wir verbindliche Erkenntnisse haben sollten.“

Das ECDC schreibt auf seiner Internetseite zum Verdacht der Lungenpest: „Auf der Grundlage der derzeit begrenzten verfügbaren Informationen gibt es keine Berichte über Sekundärfälle und keine Hinweise auf eine anhaltende Übertragung von Mensch zu Mensch, die zu einer weiteren Ausbreitung der Krankheit führen würde.“