Wie könnte man wohl Fachkräfte aus Drittstaaten einfacher mit Jobs in der EU zusammenbringen? Vor ziemlich genau zwei Jahren hatte die damalige EU-Kommission vorgeschlagen, eine neue Plattform einzurichten. Ein EU-Talent-Pool, der auch Fachkräfte aus Drittländern miteinbeziehen soll.

„Ein Talentpool, der EU-Stellenangebote mit nicht EU-Talenten zusammenbringen soll. Zweitens eine Empfehlung, berufliche Qualifikationen von Drittstaaten-Angehörigen leichter anzuerkennen. Was wichtig ist, damit das System funktioniert. Und drittens: Mobilität von denen in Ausbildung und Bildung.“
In dieser Woche haben sich EU-Parlament und Rat auf einen Talentpool geeinigt. Das ist schön, hieß es dazu von der EU-Kommission. Die neue Plattform soll es Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen in der gesamten EU erleichtern, Arbeitsuchende aus Nicht-EU-Ländern für Berufe zu ermitteln und einzustellen. Arbeitssuchende aus Drittländern können ihre Profile auf der Plattform registrieren und ihre Fähigkeiten, Qualifikationen, Berufserfahrung und Sprachkenntnisse präsentieren.