Das „Trinity House Agreement“

Ist Sicherheit für alle die beste Verteidigung, oder bietet gute Verteidigung am meisten Sicherheit für jeden? Deutschland und das Vereinigte Königreich versuchen in Zeiten voller Bedrohungen durch zusammenrücken Antworten zu geben. Die frisch geschlossene deutsch -britische Vereinbarung, das „Trinity House Agreement“, schließt jetzt alles ein, was es zu sichern gilt, um die freiheitlich demokratischen Werte zu verteidigen, sagt der britische Verteidigungsminister John Healy.

„Verteidigung in allen Bereichen- zu Land, Wasser, Luft, Cyber und im Weltraum.“

Es gehe um die die Sicherheit Europa und die Stärkung der NATO, so die Vertragspartner. In den 1980ziger Jahren hieß es: Frieden schaffen ohne Waffen. Bei der Vereinbarung geht es zwar immer noch um Panzer, Raketen und Munition, aber auch um mehr, was uns angreifen könnte, oder darum, wie wir uns verteidigen könnten.

Die Staatsflagge Großbritanniens, der sog. Union Jack.

„…driven by AI and emerging technologies.“

Also auch um künstliche Intelligenz und zukünftige Technologien. Die amtierende EU-Kommission hatte im Frühjahr dieses Jahres eine erste europäische Industriestrategie für den Verteidigungsbereich vorgestellt. Der Hauptpunkt darin ist, dass die EU-Mitgliedstaaten „mehr, besser, gemeinsam und europäisch investieren“ sollen, um stärker und innovativer zu werden. Neu in der kommenden EU-Kommission ist schonmal ein Kommissar für Verteidigung. Dann bleibt da aber der Faktor Geld. Georg Riekeles, stellvertretender Direktor am European Policy Centre sagt: Verteidigung ist eine grundlegende Herausforderung

„Die Kommission wird im zweiten Quartal des nächsten Jahres ihren Vorschlag für den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen vorlegen. Ich denke, dass es für die Kommission im Allgemeinen und für den Kommissar für Verteidigung im Besonderen eine grundlegende Herausforderung sein wird, sicherzustellen, dass genügend Mittel für die sehr wichtigen Herausforderungen, vor denen wir stehen, zur Verfügung stehen.
John Healy und Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sind sich sicher, auf dem richtigen Weg zu sein. Und:
„Alle unsere Projekte sind offen für unsere europäischen und internationalen Partner und Alliierten.“