Aus der EU sollen mehr Medikamente kommen

Welche Medikamente, oder Wirkstoffe sollten künftig besser wieder in der EU produziert werden? Das steht auf der Liste, wenn sich morgen (Do, 16.7.) die EU Gesundheitsminister treffen. Wir wollen das Thema während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft weiter voranbringen, hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angekündigt. Claudia Knoppke, was genau hat Jens Spahn vor.
Er will nicht alles zurück in die EU holen. Das wären zigtausende Medikamente und Wirkstoffe. Jens Spahn will stattdessen Prioritäten setzen. Und dabei will er klassische W-Fragen abarbeiten. Was ist die erste Frage.

Amélie Förster | Euranet Plus

„Wir müssen gemeinsam mit den EU-Kollegen einfach eine Liste entwickeln, der besonders sensiblen Wirkstoffe, um die es geht. Für die wir auch wieder Produktion anreizen wollen.“

Wie wird das finanziert, ist dann natürlich auch eine Frage.

„Geht es um Investitionszuschüsse, geht es um Preise, also genau diese Frage, welche Instrumente , die möchte ich gerne konkret machen.“

Und ich frage: Wann werden die Fragen beantwortet?

Nicht sofort….

„Es wird sich sicher nicht alles während der sechs Monate dieser Ratspräsidentschaft lösen, aber es mal konkret zu machen, diese Debatte, die seit 1,5 Jahren geht, ist ein Teil unserer Debatte am Donnerstag im Rat.“

Aber klar ist ja allerspätestens seit Corona: In die Abhängigkeitsfalle von China oder Indien will man künftig nicht mehr tappen. Und besser vorbereitet will man auch sein.
„Ich habe gerade per Anordnung verpflichtet, die Krankenhäuser, bestimmte Intensivmedizinische Medikamente nicht für zwei Wochen, sondern für drei Wochen zu bevorraten, um uns vorzubereiten, auf alles, was kommen könnte…“